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Idiotie: dein Name sei BLÖD

Die BLÖD

Wir haben in den letzten Tagen interessiert den Blätter- und Internetwald vieler Medien studiert, da das Thema Becherwurf nun mal omnipräsent war. Versteht uns nicht falsch, wir tolerieren keine Gewalt (in jeglicher Form) und uns ist kein einziges Spiel bekannt, was durch einen qualifizierten Wurf mit einem Gegenstand eine positive Wende genommen hat, doch was nach dem Spiel alles geschrieben wurde, sollte in Frage gestellt werden. Im Besonderen ist uns natürlich ein Blatt ganz speziell ins Auge gefallen, was mit seiner Meinungsmache in diesem Land überdurchschnittlich eingreift.

Nennen wir dieses Blatt einfach BLÖD, hat vier Buchstaben und lässt sich leicht merken. Seit dem Schalke-Spiel gibt es eigentlich nur ein Thema und so langsam schleicht sich ein Gefühl ein, mit Schwerverbrechern auf einer Stufe zu stehen, nur weil man Anhänger des FC St. Pauli ist.

Die Spitze des Eisberges war dann der gestrige Artikel zum Fanplakat in Leverkusen: Pauli Hooligans – Nich’ lang schnacken – Bier in’ Nacken. Wer dieses Plakat tatsächlich ernst nimmt, sollte doch mal die Sinnhaftigkeit seiner Lehren aus der Vergangenheit auf den Prüfstand stellen. Es sollte ein Leichtes sein, dieses Plakat zu erkennen, dennoch haben wir uns unentgeltlich dazu bereit erklärt, liebe BLÖD-Redakteure, euch etwas Nachhilfe zu geben:

Sarkasmus, also beißender Spott, kann durch direkte Aussage des Gemeinten oder mittels Ironie ausgedrückt werden.

Ein Beispiel für direkt ausgedrückten Sarkasmus:
A: „Es gibt viele Psychotiker, die keinen Leidensdruck verspüren.“ B: „Es sei denn, sie kommen in die Psychiatrie.“

Wird Sarkasmus mittels Ironie ausgedrückt, also mit einer Bedeutungsumkehr der Aussage, wird diese oft durch einen besonderen Tonfall verdeutlicht. Ein Beispiel:

Anstatt zu arbeiten, sitzt ein Arbeiter auf einer Bank und ruht sich aus. Sein Chef sieht das und sagt zu ihm: „Überarbeiten Sie sich bloß nicht.“

Um Ironie zu erkennen – ob sarkastisch (also beißend spöttisch) oder nicht –, müssen verschiedene Teile des Gehirns zusammenarbeiten. Wenn jemand die soziale Situation nicht versteht (beispielsweise wegen einer Beschädigung der vorderen Gehirnlappen oder wegen fehlender Übung oder Intelligenz), kann er Ironie – und damit auch ironischen Sarkasmus – nicht als solche identifizieren.

Autoren fällt es – nicht nur wegen Überschneidung mit / Abgrenzung von Sarkasmus – oft schwer, Ironie als solche zu kennzeichnen, so dass auch ein gesunder Leser sie oft nicht richtig einordnen kann. So führte ein laut Autor sarkastischer Diskussionsbeitrag in einem Internetforum zu einer Anklage gegen ihn – mangels ausdrücklicher Distanzierung von der Aussage durch Kennzeichnung als Ironie.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus

Ihr seht, so schwer ist das nicht.

Mit freundlichem Gruß

Euer Millerntor-Stadion.de-Team :-)

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  • Warum Millerntor Stadion?

    Die Idee wurde kurz nach dem abgesagten Derby gegen den HSV geboren und hat als eigentliches Ziel, diverse Projekte zu unterstützen.

    Da die Seite Millerntor-Stadion noch im Aufbau ist, wurden die Texte zunächst übernommen und das Layout ist auch noch nicht ganz da, daher bitten wir um etwas Geduld, bis alles steht. Wir arbeiten schon hart daran, hier alles aufzuhübschen und sind für jede Art von Vorschlägen offen. Zur Zeit sind wir dabei, ein passendes Layout zu bauen – bis es letztendlich steht, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen.

    Wenn ihr Wünsche habt, dann schreibt das doch einfach in den jeweiligen Artikel und wir kümmern uns darum, es zu realisieren, wenn dieses machbar und sinnig ist.