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Michél Mazingu-Dinzey

Michél Mazingu-Sinda-Dinzey (* 15. Oktober 1972 in Berlin) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Fussballspielen beim SpVgg. Schöneberg Berlin. Er wechselte im Alter von zwölf Jahren zum VFL Schöneberg und blieb dort die nächsten vier Jahre. Die Vereine fusionierten später und treten mittlerweile als 1. FC Schöneberg auf. 1988 ging er zum FV Wannsee und spielte ein Jahr bei den A-Junioren; mit 17 Jahren spielte er bei der 1. Mannschaft des FV Wannsee in der Oberliga. Nach einem Jahr wechselte er zum VfB Lichterfelde und spielte dort weitere zwei Jahre in der Oberliga.

1994 begann Dinzey seine Profikarriere beim Bundesligisten VfB Stuttgart. Am 2. August gab er im Auswärtsspiel beim TSV 1860 München sein Debüt in der Bundesliga. Nach insgesamt 14 Einsätzen für den VfB verpflichtete ihn 1995 zur Saison 1995/96 der FC St. Pauli mit der Aussicht, dort Stammspieler zu werden. Er absolvierte in Hamburg 30 Spiele und wurde erstmals in die kongolesische Fußballnationalmannschaft einberufen. Nach der Saison unterschrieb er bei Hertha BSC Berlin. Dort wurde Dinzey als Stammspieler ein wichtiger Teil der Mannschaft, der die Rückkehr in die 1. Bundesliga gelang. Er spielte noch ein zweites erfolgreiches Jahr mit der Hertha in der Bundesliga. Dann holte ihn der TSV 1860 München für 1,3 Millionen D-Mark als Alternative für Horst Heldt.

In zwei Jahren kam er bei den Münchnern auf 15 Spiele und erzielte dabei ein Tor. Der TSV 1860 qualifizierte sich 2000 für die Champions League, aufgrund von Differenzen mit dem damaligen Trainer Werner Lorant setzte ihn dieser jedoch kaum ein. In weiterer Folge wechselte er zu Hannover 96 in die zweite Bundesliga, erspielte sich aber auch dort keinen Stammplatz und kam auf lediglich 13 absolvierte Spiele und zwei erzielte Tore. 2001 ging er für vier Monate zu Vålerenga Oslo in die norwegische 1. divisjon, spielte zehn von 13 Spielen und erzielte dabei ein Tor. Valerenga ist nach dieser Saison in die Tippeligaen aufgestiegen.

Bereits 2002 wechselte er zurück nach Deutschland, zum Eintracht Braunschweig, deren Abstieg aus der 2. Bundesliga Dinzey jedoch nicht verhindern konnte. Trotz des Sturzes in die Drittklassigkeit blieb er in Braunschweig und absolvierte anschließend mit der Saison 2003/04 statistisch seine bislang erfolgreichste: Er lief 32 Mal für die Eintracht auf und erzielte dabei 13 Tore, in seiner letzten Saison wurde er außerdem Niedersächsischer Pokalsieger mit Braunschweig. Danach zog es ihn wieder zurück zum FC St. Pauli Hamburg. In der Regionalliga spielte er 88 mal und erzielte 24 Tore in drei Jahren für den St. Pauli und wurde 2 mal Hamburger Oddset Pokalsieger. 2006 erreichte er mit St. Pauli das Halbfinale des DFB Pokals und verlor gegen den späteren Sieger den FC Bayern München. 2007 stieg er mit dem FC St. Pauli in die 2. Bundesliga auf und wechselte für sieben Monate zu KSV Holstein Kiel. Er absolvierte dort zehn Spiele und erzielte ein Tor, bevor er seine Karriere endgültig beendete.

Insgesamt bestritt Michél Mazingu-Dinzey in seiner Karriere als Profi 90 Bundesliga-Spiele, 77 Spiele in der 2. Bundesliga und 220 Regionalliga-Spiele. Dazu kommen 33 A-Länderspiele für den Kongo. Die Fans des FC St. Pauli wählten Dinzey anlässlich des Vereinsjubiläums 2010 in die Jahrhundertelf.

Internationale Karriere

Michél Dinzey debütierte für die Nationalmannschaft der DR Kongo am 19. Januar 1996 beim Afrika Cup in Südafrika gegen Gabun in Durban. Er gehörte auch zum Aufgebot der DR Kongo beim Afrika Cup 2000 in Nigeria / Ghana und beim Afrika Cup 2004 in Tunesien. Sein letztes Spiel bestritt er gegen die Tunesische Fußballnationalmannschaft im Zuge des Africa-Cup 2004.

Trainer-Karriere

Nach seinem Rücktritt als Spieler begann Dinzey im Oktober 2008 beim DFB als Stützpunkttrainer in Hamburg (Steilshoop). Vom 1. März bis zum 31. Dezember 2009 war er Assistenztrainer im Kongo bei dem Erstliga-Team FC Saint Eloi Lupopo in der Stadt Lubumbashi (DR Kongo). Dort wurde er 2009 Meister und qualifizierte sich für die CAF Champions League 2010. Danach arbeitete er zeitweise in beratender Funktion für den türkischen Verein Diyarbakirspor.

American Football

Ab der Saison 2011 ist Dinzey Kicker bei der neu aufgestellten Herrenmannschaft der St. Pauli Buccaneers.

Privates

Dinzey engagiert sich für verschiedene soziale Projekte, wie zum Beispiel NestWerk e.V. des Gründers Reinhold Beckmann oder bei der Bekämpfung von Drogen und Alkohol bei Kindern und Jugendlichen in der Psychiatrischen Klinik am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg. Außerdem ist er Mitglied von Global United FC, die gegen die Globale Klimaerwärmung Fußballspiele weltweit bestreiten. Michél Sinda Mazingu-Dinzey ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Michél_Mazingu-Dinzey

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  • Warum Millerntor Stadion?

    Die Idee wurde kurz nach dem abgesagten Derby gegen den HSV geboren und hat als eigentliches Ziel, diverse Projekte zu unterstützen.

    Da die Seite Millerntor-Stadion noch im Aufbau ist, wurden die Texte zunächst übernommen und das Layout ist auch noch nicht ganz da, daher bitten wir um etwas Geduld, bis alles steht. Wir arbeiten schon hart daran, hier alles aufzuhübschen und sind für jede Art von Vorschlägen offen. Zur Zeit sind wir dabei, ein passendes Layout zu bauen – bis es letztendlich steht, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen.

    Wenn ihr Wünsche habt, dann schreibt das doch einfach in den jeweiligen Artikel und wir kümmern uns darum, es zu realisieren, wenn dieses machbar und sinnig ist.