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Franz Gerber

Franz Gerber (* 27. November 1953 in München) ist ein ehemaliger Fußballspieler, -trainer und gegenwärtiger Manager.

Karriere

Nach einem Jahr im Jugendverein TSV Eching wechselte Gerber 1964 in die Jugendabteilung des FC Bayern München, der er bis 1971 angehörte. Zur Saison 1971/72 gehörte er dem Profikader an und gab unter Trainer Udo Lattek am 15. April 1972 (28. Spieltag) – in der 69. Minute für Wilhelm Hoffmann eingewechselt – beim 3:1-Heimsieg über Hannover 96 seinen Einstand in der höchsten Spielklasse. Aufgrund der leistungsstarken Konkurrenz im Bayern-Kader (Gerd Müller, Uli Hoeneß, Franz Krauthausen, Edgar Schneider, Bernd Dürnberger) wechselte er zur Saison 1972/73 zum FC St. Pauli, mit dem er prompt Meister wurde aber in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga – wie auch in der Folgesaison – scheiterte.

Seine 33 Tore in der Saison 1973/74 machten auch den Bundesligisten Wuppertaler SV auf ihn aufmerksam, der ihn letztendlich auch unter Vertrag nahm. Gerbers 12 Treffer in 30 Spielen konnten den Abstieg am Ende der Saison allerdings nicht verhindern. Der Aufstieg glückte den Bergischen 1975/76 ebenso wenig; der “WSV” belegte trotz Gerbers 19 Tore in 32 Spielen nur den 5. Tabellenplatz. Meisterschaft und Bundesliga-Aufstieg gelangen dem Torjäger und Torschützenkönig der 2. Liga Nord (27 Tore) erst in der Folgesaison – aber im Trikot des FC St. Pauli. Dort erging es ihm aber wie zuvor mit Wuppertal: Dem Bundesligaaufstieg folgte 1978 – trotz Gerbers 16 Toren – der sofortige Wiederabstieg.

Von 1978 bis 1980 – Gerber zog es wieder in die alte Heimat – stand er beim Zweitligisten TSV 1860 München unter Vertrag; letzte Spielzeit – nachdem der Aufstieg gelang – in der Bundesliga, die im Vergleich zu Wuppertal und St. Pauli entgegengesetzt verlief: Die “60er” schafften den Klassenerhalt; Franz Gerber traf in 12 Spielen lediglich zweimal.

1980/81 unterschrieb er beim Zweitligisten ESV Ingolstadt, für den er 23 Mal traf und den 16. Tabellenplatz belegte. 1981/82 wurde die eingleisige 2. Bundesliga eingeführt, in der dem Süden und Südwesten insgesamt 10 Plätze zustanden. Ingolstadts Abstieg in die Amateuroberliga veranlassten Gerber nach Kanada und anschließend in die Vereinigten Staaten zu wechseln, wo er für die Calgary Boomers (Kanada), Tulsa Roughnecks und Tampa Bay Rowdies (USA) aktiv war.

Zur Saison 1984/85 kehrte er wieder nach Deutschland zurück, spielte in der 2. Bundesliga für Hannover 96 und brachte es, mittlerweile 31-jährig, in 37 Einsätzen noch auf 12 Tore und konnte seinen dritten Aufstieg in die Bundesliga feiern; aber auch hier folgte der Abstieg ein Jahr später. Gerber lief 1985/86 noch in 18 Erstligaspielen auf.

Die letzte Station als Aktiver hatte er in der 2. Bundesliga beim FC St. Pauli: in der Saison 1986/87 war er in 34 Spielen mit 15 Treffern am Erreichen des 3. Tabellenplatzes beteiligt. Am 22. Juli 1987 (1. Spieltag) – beim 3:0-Auswärtssieg beim 1. FC Union Solingen – verletzte er sich schwer, sodass er in der 46. Minute (für André Golke) ausgewechselt werden und seine Karriere mit nur einem Liga-Einsatz beenden musste.

Gerber kam in 93 Bundesliga- (30 Tore), 213 Zweitliga- (115 Tore), 18 DFB-Pokal-Spielen (7 Tore) und 76 Spielen (35 Tore) in Übersee zum Einsatz.

Manager und Trainer

Franz Gerber bekleidete von 1989 bis 1996 das Amt des Sportlichen Leiters beim TuS Celle FC und fungierte in diesem Zeitraum mehrmals als Interims- und A-Jugend-Trainer.

Die Funktion des Sportlichen Leiters/Sportdirektors übte er auch

  • 1996 bis 1999 und Juli bis Dezember 2001 bei Hannover 96
  • Januar bis Dezember 2000 beim BV Cloppenburg
  • Januar bis Juni 2001 und April bis Juni 2002 beim VfB Oldenburg
  • Juli bis Dezember 2002 beim FC St. Pauli
  • Dezember 2006 bis August 2007 beim Goslarer SC 08
  • September bis Dezember 2007 bei der Nationalmannschaft von Madagaskar
  • Bis zum 27. Februar 2010 war Gerber Sportlicher Leiter des Drittligisten SSV Jahn Regensburg.
Sonstiges

Der am 28. November 1979 geborene Sohn Fabian – zur Zeit beim Zweitligisten FC Ingolstadt 04 aktiv – spielte zwischenzeitlich in der 2. Bundesliga für den FC St. Pauli und war zuvor – wie sein Vater – in Celle und Hannover tätig.
Wegen seiner Vorliebe für Reptilien erfuhr Gerber – der zudem eine Sportagentur leitet – schon früh den Spitznamen „Schlangenfranz“.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Gerber

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  • Warum Millerntor Stadion?

    Die Idee wurde kurz nach dem abgesagten Derby gegen den HSV geboren und hat als eigentliches Ziel, diverse Projekte zu unterstützen.

    Da die Seite Millerntor-Stadion noch im Aufbau ist, wurden die Texte zunächst übernommen und das Layout ist auch noch nicht ganz da, daher bitten wir um etwas Geduld, bis alles steht. Wir arbeiten schon hart daran, hier alles aufzuhübschen und sind für jede Art von Vorschlägen offen. Zur Zeit sind wir dabei, ein passendes Layout zu bauen – bis es letztendlich steht, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen.

    Wenn ihr Wünsche habt, dann schreibt das doch einfach in den jeweiligen Artikel und wir kümmern uns darum, es zu realisieren, wenn dieses machbar und sinnig ist.